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Mit ‘Wolf Haas’ getaggte Beiträge

Kulturparade 2018

30. Dezember 2018

Bernhard Blöchl

Das alte Jahr weht dahin, das neue lauert listig. Listen lassen es wieder strahlen, das allmählich Verblassende. Auf Lieblingssaetze.de, meinem 2011 eröffneten Museum der schönen Sätze, bringe ich Lieblingsbücher und Lieblingsplatten in eine subjektive Reihenfolge. Alle Jahre wieder. Hier meine Kulturcharts 2018 mit den besonders wirkungsvollen Werken, angereichert mit Lieblingsfilmen und -konzerten (über die meisten habe ich auch in der SZ geschrieben). Bonus: mein Fazit der Tom-Robbins-Festspiele „Robbins Reloaded 17/18“.

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Der Wolf und ich

28. Dezember 2014

Bernhard Blöchl

Mitte Oktober war schon einmal Weihnachten. Also für mich. Am 19. Oktober, ein paar Stunden vor seiner Lesung im Volkstheater, begegnete ich Wolf Haas. Nach mehreren Interviews per E-Mail, Austausch über das Romanschreiben, kurzen Begegnungen auf Lesungen sowie Buchkritiken kam es endlich zum persönlichen Treffen. Knapp zwei Stunden plauderten wir über den Brenner und seinen Erzähler, sprachen über Haas‘ Werdegang vom Werbetexter zum Kultautor und diskutierten über Wortspiele, Sprachexperimente und ungewöhnliche Erzählformen.

„Ich suche die spezielle Form nicht, um originell zu wirken. Ich brauche eine spezielle Form, damit es mir nicht öde wird, während ich schreibe. Ich brauche einen formalen Vorwand, der mich so beschäftigt, dass ich mich selbst austrickse, damit die Geschichte automatisch entsteht.“ (Wolf Haas)

Für die München-Kultur der SZ habe ich den Tag mit Wolf Haas in einem Porträt zusammengefasst.

Haas

Lieblingslektüre Hilfsausdruck

16. Oktober 2014

Bernhard Blöchl

SZ_Haas

Erschienen am 16. Oktober 2014 in SZ Extra, der Kulturbeilage der Süddeutschen Zeitung. Einen Beitrag dazu gibt es auch im Museum der schönen Sätze. Hier entlang, bitte.

Wolf Haas liest Juli

17. Oktober 2013

Bernhard Blöchl

Glück ist, wenn einer deiner Lieblingsautoren deinen Roman liest. Glücksrausch ist, wenn einer deiner Lieblingsautoren, die deinen Roman lesen, diesen auch mag. Eben schrieb mir Wolf Haas viele feine Zeilen über Für immer Juli, und mir blieb nur Glücksrauschstaunen. Hier ein kleiner Auszug:

„Meine Lieblingsfigur ist natürlich die Traktorfahrerin, und mein Lieblingssatz darin: Der is hi! … Fast wäre ich als Lektürefolge wieder einmal ins Schikaneder gegangen, aber dieses Projekt endete dort, wo bei mir derartige Überlegungen meist enden, nämlich bei dem Gedanken: Ich könnte ja auch daheim bleiben … Herzlichen Glückwunsch (das Cover ist übrigens auch sehr schön, aber das wissen Sie eh). Und viel Glück beim nächsten Buch. Möge es genauso unterhaltsam werden.“

Motivationsschubkarre Hilfsausdruck! Danke!