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Die Wochen wehen im zähen Takt

Neues aus der Schreibwerkstatt: Unter dem Titel Die Wochen wehen im zähen Takt ist mein erster Gedichtband erschienen. Gedichte, ernsthaft? Ja, genau, und das kam so: Während des Lockdowns habe ich jeden Tag ein paar Verse geschrieben. Verse versus Virus. Was als Experiment auf Facebook startete, als Morgenroutine für den Schreibflow, wurde ein Jahr später zum Buch. „Die Wochen wehen im zähen Takt“ bündelt alle 86 Gedichte, die während der ersten Corona-Welle entstanden sind. Neu überarbeitet im Schwung der zweiten Welle. Ein Tagebuch in Versen? Lyrik für den Seelenfrieden? Quarantänenquatsch? Von allem ein bisschen. Die Zeilen, mal schelmisch, mal ernst, teils autobiografisch, teils fiktiv, spiegeln subjektive Stimmungen wider, all die Schwankungen und emotionalen Sprünge in der irren Zeit einer Pandemie.

Von der Lyrik zur Prosa: Auch mein neuer Roman wächst. Mehr über die Coming-of-Age-Geschichte über einen jungen Außenseiter auf dem Land, der draußen in der Welt sein erstes Abenteuer sucht und dabei nicht nur die Liebe findet, gibt es hoffentlich bald an dieser Stelle zu erzählen. Die Tragikomödie soll anknüpfen an meine bisherigen Romane: an die Schottland-Roadnovel mit dem umweglangen Titel Im Regen erwartet niemand, dass dir die Sonne aus dem Hintern scheint (2017, Piper) und an die Komödie Für immer Juli (2013, Maro). Unter Bücher ist alles zusammengefasst, und im Blog gibt’s regelmäßig Neues von mir als Kulturredakteur der Süddeutschen Zeitung und Autor.