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Kulturparade 2013

25. Dezember 2013

Bernhard Blöchl

Das alte Jahr weht davon, das neue lauert listig. Listen helfen, ein wenig Struktur ins Gewesene zu bringen. Auf Lieblingssaetze.de, meinem 2011 eröffneten Museum der schönen Sätze, bringe ich Lieblingsbücher und Lieblingsplatten in eine höchst subjektive Reihenfolge. Alle Jahre wieder. Hier meine Kulturcharts 2013 mit besonders wirkungsvollen Werken (ein paar davon haben es mit ihren ersten Sätzen beziehungsweise Songzeilen ins Museum der schönen Sätze geschafft). Mit der Pseudonym-Edelfeder Einzlkind und den englischen Songwriterwunderknaben Tom Odell und Jake Bugg haben sich zudem drei neue Inspirationsquellen in meine Gedankenwelt geschrieben. Danke dafür!

Lieblingsbücher 2013

  1. Einzlkind: Harold
  2. Einzlkind: Gretchen
  3. F. Scott Fitzgerald: Der große Gatsby
  4. David Nicholls: Keine weiteren Fragen
  5. Danny Wallace: Auf den ersten Blick
  6. Oliver Uschmann: Erdenrund
  7. Ralf Husmann: Nicht mein Tag
  8. Murmel Clausen: Frettsack
  9. Murmel Clausen: Frettnapf
  10. Hubertus Meyer-Burckhardt: Die Kündigung

Außer Konkurrenz, gleichwohl die größten Herzensangelegenheiten: die Romandebüts von meiner Liebsten und mir.

Schöne Bescherung: die zwei für mich wichtigsten Romandebüts 2013
(danke an Katja für das wunderbare Foto!).


Lieblingsplatten 2013

  1. Tom Odell: Long Way Down
  2. Jake Bugg: Jake Bugg
  3. Babyshambles: Sequel To The Prequel
  4. Jake Bugg: Shangri La
  5. Herrenmagazin: Das Ergebnis wäre Stille
  6. Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi: Expedition ins O
  7. Tocotronic: Wie wir leben wollen
  8. Thees Uhlmann: #2
  9. Franz Ferdinand: Right Thoughts, Right Words, Right Action
  10. Kings Of Leon: Mechanical Bull

Hätten drin sein können (haben es aber vermasselt): Arctic Monkeys: AM

Glückskatze von Rotraut Susanne Berner

24. November 2013

Bernhard Blöchl

Am Sonntag, bei der Maro-Matinee im Literaturhaus, durfte ich Rotraut Susanne Berner kennenlernen. Eine sehr sympathische Frau und eine wunderbare Künstlerin. Viele kennen sie von ihren Wimmelbildern und Kinderbüchern, ich persönlich habe mich riesig gefreut, dass die Wahl-Münchnerin den Umschlag von „Für immer Juli“ gestaltet hat. Als ich sie um eine Widmung in mein Leseexemplar bat, hat sie mir diese Zeichnung hineingezaubert. Hurra und Danke!

Widmung RSB

Andere Bücher braucht das Land

16. November 2013

Bernhard Blöchl

Freue mich sehr, dass der wunderbare MaroVerlag am Sonntag, 24. November, im Literaturhaus München ins Rampenlicht gerückt wird. Die Matinee mit Benno Käsmayr, Rotraut Susanne Berner, Thomas Kraft und mir ist Teil des Literaturfests, Motto: Andere Bücher braucht das Land: Markt der unabhängigen Verlage.

Von 11 Uhr an stehen Gespräche und Schwärmereien auf dem Programm, erörtert wird mitunter die Frage, warum Maro eine Insel im Haifischbecken der Verlage ist. Kurze Lesungen von Thomas Kraft („Alles Tarnung“) und von mir („Für immer Juli“) soll es auch geben. Die Veranstaltung, die parallel zum Markt der unabhängigen Verlage nebenan stattfindet, ist für die Freunde und Förderer des Literaturhauses konzipiert („Jour Fixe“); Freunde der Teilnehmer sind aber auch herzlich willkommen.

Hier stehen die Details: http://www.literaturhaus-muenchen.de/veranstaltung/items/2725.html

Maxlrainer Glücks-Rausch

31. Oktober 2013

Bernhard Blöchl

Das hätte nicht passieren dürfen. Nicht an diesem Abend des Überschwangs. Irgendwann, es muss in der Entspannungsphase nach den Lesungen gewesen sein, ging den Barmenschen im Literaturhaus das Maxlrainer aus. Das prämierte Helle, das ich mir gewünscht hatte, weil es dort gebraut wird, wo meine Romanfigur seine Kindheit verbrachte (freilich ohne Bier, zunächst): in Tuntenhausen. Also stießen wir mit Hacker-Pschorr aus der Bügelflasche auf meine München-Premiere an. Für immer Juli? Für immer Jubel! So fühlte es sich zumindest an.

Literaturhaus / Herbst-Mix 30.10.2013Heimspiel im Literaturhaus. So viele Gesichter. So viele bekannte Gesichter. So viel bekannte lachende Gesichter. Der Wahnsinn mit Aussicht. Mit Blick auf die Theatinerkirche saßen sie da, die mehr als 100 Gäste im dritten Stock des namhaften Kulturtempels, um den Profis Lena Gorelik und Jens Steiner sowie mir zu lauschen. Der München-Mix entpuppte sich einmal mehr als höchst amüsante literarische Abendgestaltung. Drei Romane, drei Autoren, drei Moderatorinnen, drei Lieblingsgetränke (solange der Vorrat reichte). Dazu gab’s Lieblingssongs. Und jede Menge Überschwang.

Dabei hatte ich Schlimmstes befürchtet, und damit meine ich nicht den akuten Biermangel. Seit vielen Tagen hatte mich ein Reizhusten gequält, und die Vorstellung, wie ich mich durch das Kapitel krächze, hatte mir Angstschweiß auf die Handflächen getrieben. Doch die Stimme hielt. Und der Abend war überwältigend. Überwältigend schön. Das fing mit den lässigen Moderationskünsten der charmanten Marion Bösker an und hörte mit der heiter-euphorischen Stimmung im Publikum noch lange nicht auf. Es dürfte das erste Mal gewesen sein, dass Nobelpenners „Fuck The Wörld, olé“ das Literaturhaus beschallte. Noch so eine Premiere.

Dass der Abend mit einem nordrhein-westfälischen Pils im Schuhmanns endete, mögen mir die Maxlrainer verzeihen.

Wolf Haas liest Juli

17. Oktober 2013

Bernhard Blöchl

Glück ist, wenn einer deiner Lieblingsautoren deinen Roman liest. Glücksrausch ist, wenn einer deiner Lieblingsautoren, die deinen Roman lesen, diesen auch mag. Eben schrieb mir Wolf Haas viele feine Zeilen über Für immer Juli, und mir blieb nur Glücksrauschstaunen. Hier ein kleiner Auszug:

„Meine Lieblingsfigur ist natürlich die Traktorfahrerin, und mein Lieblingssatz darin: Der is hi! … Fast wäre ich als Lektürefolge wieder einmal ins Schikaneder gegangen, aber dieses Projekt endete dort, wo bei mir derartige Überlegungen meist enden, nämlich bei dem Gedanken: Ich könnte ja auch daheim bleiben … Herzlichen Glückwunsch (das Cover ist übrigens auch sehr schön, aber das wissen Sie eh). Und viel Glück beim nächsten Buch. Möge es genauso unterhaltsam werden.“

Motivationsschubkarre Hilfsausdruck! Danke!

Juli im Literaturhaus

19. September 2013

Bernhard Blöchl

Ja was ist denn da los? Am Mittwoch, 30. Oktober, darf ich im Literaturhaus München aus Für immer Juli lesen! Gemeinsam mit den Kollegen Lena Gorelik und Jens Steiner im Rahmen der Reihe „München-Mix“. Musik und Getränke gibt’s auch. Um 20 Uhr geht’s los. Der Wahnsinn!

Hier die Details: http://www.literaturhaus-muenchen.de/veranstaltung/items/2676.html

Herbstmix

Alle Termine gibt’s in der Übersicht.

Das vernetzte Roman-Projekt

11. September 2013

Bernhard Blöchl

Auf Ich mach was mit Büchern durfte ich im Sommer 2013 mein literarisches Schelmenstück um Für immer Juli ausführlicher skizzieren. Herzlichen Dank an Leander Wattig, der sich wie kein Zweiter für die Vernetzung von Menschen, die ins Internet schreiben, einsetzt.

Die Zeiten, in denen ein Buch ausschließlich zwischen zwei Umschlagseiten stattfindet, sind vorbei. Das Internet bietet ungeahnte neue Möglichkeiten – sowohl beim Publizieren und Vermarkten, als auch beim kreativen Erzählen. In dieser Reihe gibt der Münchner Autor Bernhard Blöchl, 37, Einblicke in ein Schelmenstück, das sich um seinen kürzlich erschienenen Debütroman Für immer Juli entfaltet. Ein literarisches Experiment, das die Online-Offline-Grenze ignoriert – und Hoffnung macht für eine Web-affine Schriftstellergeneration.

Hier geht’s zum ersten Teil der Reihe „Das vernetzte Romanprojekt“.

Und hier sind alle Beiträge der Reihe aufgeführt.

Für immer Gong

29. August 2013

Bernhard Blöchl

Hurra, der Juli hat’s in eine TV-Zeitschrift geschafft: am 23. August 2013 war im Gong Folgendes zu lesen – unter der Rubriküberschrift „Was ist heiß?“ (und in unmittelbarer Nähe zur neuen Travis-Platte, welch schöne Nachbarschaft):

„Darf ein Mann weinen, wenn ihn die Freundin verlässt? Juli Hartmann und sein Kumpel Slash sind da unterschiedlicher Auffassung. Das Debüt von Bernhard Blöchl setzt sich auf witzige Weise mit dem Dilemma moderner Männer auseinander.“ 

Gong 23.8.2013

Zu den bisherigen Pressestimmen geht’s hier.

Für immer Feuilleton

6. August 2013

Bernhard Blöchl

Hurra, der Juli hat’s ins Feuilleton geschafft: heute, 6. August 2013, in der Süddeutschen Zeitung.

Süddeutsche Zeitung 060813

Schreibseminare

3. August 2013

Bernhard Blöchl

„Es gibt drei Regeln, wie ein Roman zu schreiben ist. Unglücklicherweise weiß niemand, welche dies sind.“ (William Somerset Maugham)

Den eigenen Roman zu schreiben, ist für viele ein Lebenstraum. Ein Traum, der keiner bleiben muss. Zwar braucht es Talent, Wissen, Zeit und Disziplin, um eine buchfüllende Geschichte zu meistern. Aber auch ein Roman funktioniert nach Regeln. Regeln, die man lernen kann (ein paar grundlegende, darin widerspreche ich William Somerset Maugham).

Schreib deinen Roman!

In dem viertägigen Seminar, das ich seit Herbst 2013 von Zeit zu Zeit anbiete, bekommen die Teilnehmer fundamentales Wissen und Tipps aus der Praxis. Sie erfahren, wie ein Roman aufgebaut ist, und wie man seine eigenen Ideen umsetzen kann. Grundlagen des kreativen Schreibens und Strategien zum Publizieren und Vermarkten ergänzen den Kurs, der Theorie und Praxis vereint und auch Raum für eine Lesung sowie individuelle Beratung und Zeit zur Erholung bietet. Angesprochen ist jeder, der gerne schreibt und davon träumt, einen Roman zu verfassen.

  • Tag 1: Lesung von Bernhard Blöchl und Kennenlernen der Teilnehmer
  • Tag2: Grundlagen des Romanschreibens, kreatives Schreiben und Tipps zum Beginn
  • Tag 3: Von der Idee zur ersten Seite: praktische Übung, Feedback und Diskussion
  • Tag4: Vom Manuskript zum Bestseller: Publizieren und Vermarkten (Verlage vs. Self-Publishing, Marketingstrategien im Internet)

Die ersten Kurse fanden 2013 im Hotel Das Kronthaler am Achensee in Österreich statt. Seit 2015 wird das Seminar auch im Relais-Chalet Wilhelmy am Tegernsee in Bayern angeboten.

Seeseiten_Seminar

Tipp im Magazin „Seeseiten Tegernsee“, 2015.

Bei Fragen zum Seminar oder Terminanfragen – kurze E-Mail genügt: bbloechl (at) web.de.

Das Online-Magazin gofeminin.de hat im Herbst 2015 über mein Seminar berichtet.

Eine persönliche Empfehlung der Journalistin Julia Bittermann ist hier zu lesen.

Michael Utz, einer der ersten Seminarteilnehmer, hat mir ebenfalls ein schönes Feedback hinterlassen:

„Um das Handwerk des Schreibens geht es in Bernhard Blöchls Seminar. Man lernt von Einem, der es zuerst einmal selbst lernen musste, um in einem Markt erfolgreich zu sein, der zumindest zu Beginn einer Karriere keine Fehler zulässt. Bei diesem Handwerk geht es nicht alleine um den Umgang mit Worten, sondern um alle Details. Inspiration und bodenständige Tipps aus einer Welt, deren Teil wir so gerne wären und dies auch sein können – indem wir viel Zeit bei Recherchen verbringen und uns das Handwerk selbst erlesen, oder eben komprimierte Inspiration bei diesem Seminar tanken.

Ich habe nicht nur viel Wissenswertes über dieses Handwerk und dessen organisatorisches Umfeld gehört, sondern auch die Werkzeuge kennengelernt, die meine Ideen in geschriebenes Wort fassen lässt,um das erreichen zu können, was mich antreibt : mein Buch.

Nicht zuletzt die Kombination aus entspanntem Ambiente eines sehr guten Hotels und durchdachten Lernphasen machen Bernhard Blöchls Seminar zu einer empfehlenswerten Bereicherung. Weiterhin viel Erfolg damit!“